Vom Risikofaktor zum Rettungsanker: KI erhält bei der Finma neue Rolle
Viele Reaktionen zur neuesten FINMA-Aufsichtsmitteilung 02/2026 betonen vor allem Betrugsrisiken und stellen Handlungsbedarf bei Governance, Policies, Erkennung, Reaktionsprozessen und Geldwäschereiprävention in den Vordergrund. Ein Punkt geht dabei aus meiner Sicht unter:
Die Mitteilung markiert auch einen Paradigmenwechsel im Umgang der FINMA mit Künstlicher Intelligenz.
Bis vor Kurzem war KI vor allem ein Risikothema. Nun beschreibt die FINMA im Bereich der Betrugserkennung ein Erwartungsniveau, das sich ohne intelligentere Systeme kaum erreichen lässt.
Formal hat sich wenig geändert. Materiell sehr viel.
KI ist nicht mehr nur etwas, das kontrolliert werden muss. Sie wird zunehmend Teil der Lösung.
Mehr dazu in meinem Beitrag in der Finanz und Wirtschaft (Printausgabe vom 22. April, S. 3).