Transaktionsmonitoring mittels KI
Jede Bank in der Schweiz muss ein IT-gestütztes Transaktionsüberwachungssystem betreiben, das es ihr ermöglicht, auffällige Transaktionen zu identifizieren. Nur so können die Sorgfaltspflichten nach dem Geldwäschereigesetz im Zusammenhang mit Transaktionen mit erhöhtem Risiko, wie beispielsweise Abklärungs- oder Meldepflichten, überhaupt erfüllt werden.
Auf der Grundlage einer fundierten Risikoanalyse müssen Transaktionsüberwachungssysteme auf das jeweilige Geschäftsmodell und die Kundenstruktur der betreffenden Bank zugeschnitten sein und sich daher von Bank zu Bank unterscheiden. Um den manuellen Aufwand bei der Transaktionsüberwachung zu reduzieren und die Ressourcen der Compliance-Mitarbeiter so weit wie möglich auf relevante Problemfälle zu konzentrieren, prüfen Banken den Einsatz von Systemen, die auf sogenannter „künstlicher Intelligenz“ (KI-Anwendungen) basieren.
Mehr hierzu: https://www.eiz.uzh.ch/EIZ/web/eiz/event/GwG2024.aspx