Kellerhals Carrard zu digitalen Vermögenswerten im Schweizer Banking: der Blockstories-Bericht
Digitale Vermögenswerte werden zu einem immer wichtigeren Bestandteil des Schweizer Bankgeschäfts. Ein klarer und verlässlicher Regulierungsrahmen ist für diese Entwicklung zentral.
Der Bericht von Blockstories zu digitalen Vermögenswerten im Schweizer Banking vereint Perspektiven von leitenden Vertreterinnen und Vertretern von UBS, PostFinance, Swissquote, LUKB, AMINA und Sygnum sowie die rechtliche und regulatorische Einschätzung von Prof. Dr. Cornelia Stengel.
Ihre zentrale Feststellung:
"Switzerland's real advantage was regulatory architecture, not light-touch regulation."
Der Bericht beleuchtet zudem, wie die frühe Token-Klassifizierung und der direkte Dialog mit der Aufsicht dazu beigetragen haben, regulatorische Fragen rund um Bewilligung, Verwahrung und Geldwäschereibekämpfung berechenbarer zu machen.
Um die Position der Schweiz zu wahren, braucht es ein aktives Engagement bei der Weiterentwicklung des Rahmens. Dazu gehört der laufende Gesetzgebungsprozess zur geplanten Änderung des Finanzinstitutsgesetzes, die neue Bewilligungen für Zahlungsmittelinstitute und Kryptoinstitute sowie einen Rahmen für die Ausgabe von Stablecoins durch Zahlungsmittelinstitute vorsieht.
Hinzu kommen breiter angelegte Initiativen wie die vom EFD eingesetzte und vom SIF unterstützte externe Arbeitsgruppe zur Optimierung der Finanzmarktregulierung. Das Banking, Finance & Fintech Team von Kellerhals Carrard bringt seine Expertise aktiv in die gesetzgeberische Debatte und in die weitere Diskussion zur Regulierungsoptimierung ein.